PPWR & Recyclingfähigkeit
Optimierungen im Zusammenhang mit der Verordnung (EU) 2025/40 von Verpackungen- und Verpackungsabfällen (PPWR)
Wir machen Ihre Packstoffe fit für die PPWR. Mit spezialisierter Beratung und einem umfassenden Prüfangebot steigern wir die Recyclingfähigkeit Ihrer flexiblen Verpackungen wie beispielsweise Barrierefolien aus Monomaterialien. Dabei bleiben wir material- und lieferantenunabhängig.

Einordnung der Recyclingfähigkeit
Sie möchten die Recyclingfähigkeit Ihres bisherigen Materials verbessern? Wir helfen Ihnen dabei, Alternativen zu validieren, diese auf Ihre Füllgüter abzustimmen oder Ihr aktuelles Material recyclingfähiger zu machen.
Ein erster Schritt kann die Erstellung einer validen Folienspezifikation sein. Diese dient dann als Benchmark, um neue Materialien dem etablierten Packstoff gegenüberzustellen. Dabei achten wir auf Maschinengängigkeit und Verfügbarkeit ebenso wie die regional verfügbaren Stoffströme bei der Entsorgung.

Das Überraschende daran ist, dass oft sogar Einsparungen möglich sind. Durch diese systematische Vorgehensweise ergeben sich zudem häufig robustere Produktionsabläufe.

Wissenstransfer direkt beim Tun

Auf Basis unserer öffentlichen Webseminare streuen wir immer wieder auch Lehrinhalte in die systematische Entwicklung von PPWR gerechten Materialalternativen ein.
Dadurch verkürzt sich die Lernkurve in Ihrem Unternehmen signifikant. Sie stoßen Change-Prozesse intuitiv an und lernen, Material und Kennwerte einzuordnen sowie die Recyclingfähigkeit realistisch zu bewerten.
Analytik für die Kreislaufwirtschaft
Im Kontext der neuen Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) unterstützen wir Sie mit genormten und akkreditierten Laboruntersuchungen zur stofflichen Zusammensetzung von Verpackungen und Rezyklaten. Unser Fokus liegt dabei auf der Einhaltung strenger Recyclingvorgaben sowie der Identifizierung kritischer Substanzen wie PFAS.
Fokus-Prüfung
Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS)
PFAS stehen als „Ewigkeitschemikalien” zunehmend im Fokus von Gesetzgebung und Öffentlichkeit. Mit der Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) gelten ab August 2026 klare Grenzwerte für PFAS in Lebensmittelverpackungen – insbesondere auch für den Gesamtfluorgehalt.
- Prüfziel: Bewertung regulatorischer Risiken und zur Einhaltung der Anforderungen der PPWR.
- Methodik: Combustion-Ionen-Chromatographie gemäß aktuellster Normen.
- Probenbedarf: Mindestens 10 g repräsentativer Probe

Ergänzende Prüfung
PET-Flake-Qualität nach APR PET-S-08
Um Verarbeitungsstörungen durch Brückenbildung in Zuführsystemen zu vermeiden, bewerten wir das thermische Verhalten Ihrer PET-Flocken. Da diese im Prozess Temperaturen bis zu 220°C ausgesetzt sind, ist die Abwesenheit von niedrigschmelzenden Polymeren oder Kontaminationen essenziell.
- Prüfziel: Identifizierung von Verklumpungsrisiken unter Hitzeeinwirkung.
- Methodik: Bewertung des Materialverhaltens sowohl bei niedrigem Druck als auch unter Last gemäß APR PET-S-08.
- Probenbedarf: Mindestens 1,5 kg gewaschene Materialflocken.

Ob PPWR-Konformitäts-Check, Materialalternativen oder die akkreditierte Bewertung von Rezyklaten – wir verbinden über 20 Jahre Erfahrung in der Flexpack-Prüfung mit einer material- und lieferantenunabhängigen Beratung. So entstehen Verpackungslösungen für Food und Kosmetik, die nicht nur den heutigen regulatorischen Anforderungen genügen, sondern auch wirtschaftlich und zukunftssicher sind. Lassen Sie uns gemeinsam den nächsten Schritt in Richtung kreislauffähiger Verpackungen gehen – sprechen Sie mit unseren Experten.
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Ihr Ansprechpartner

Dr. Daniel Wachtendorf
+49 441 94986-22
daniel.wachtendorf@innoform.de
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