Neu bei Innoform: Raman-Spektroskopie bringt Licht ins Material

Ein kleiner Fremdpartikel. Eine unerwartete Verfärbung. Eine Schicht in einem Folienverbund, die sich nicht eindeutig identifizieren lässt.

Solche Fragestellungen gehören zum Alltag in der Verpackungs- und Kunststoffindustrie. Die entscheidende Frage lautet dann oft: Woraus besteht das Material eigentlich genau?

Um diese Frage künftig noch präziser beantworten zu können, erweitert Innoform sein Analytikportfolio um die Raman-Spektroskopie. Die Methode zählt zu den leistungsfähigsten Werkzeugen der modernen Materialanalytik und ermöglicht Einblicke bis auf die molekulare Ebene.

Raman-Spektroskopie: Laserstrahl analysiert eine mehrschichtige Verpackungsfolie mit charakteristischem Raman-Spektrum
Die Raman-Spektroskopie nutzt Laserlicht, um den chemischen Fingerabdruck kleinster Strukturen und Schichten im Folienverbund sichtbar zu machen.

Chemische Fingerabdrücke sichtbar machen

Die Raman-Spektroskopie nutzt Laserlicht, um Informationen über die molekulare Struktur eines Materials zu gewinnen. Dabei entsteht für jede Substanz ein charakteristisches Spektrum – gewissermaßen ihr chemischer Fingerabdruck.

Diese Spektren können mit Referenzdatenbanken verglichen werden. So lassen sich viele Materialien identifizieren und voneinander unterscheiden, beispielsweise Kunststoffe, Pigmente, Beschichtungen, Klebstoffe oder unbekannte Partikel. Die Methode ergänzt damit bestehende spektroskopische Verfahren optimal.

Warum wir unser Analytikportfolio erweitern

In den vergangenen Jahren haben sich Verpackungen und technische Folien kontinuierlich weiterentwickelt. Monomateriallösungen, funktionelle Beschichtungen, komplexe Verbundstrukturen und steigende Anforderungen an Qualität und Nachhaltigkeit stellen auch die Analytik vor neue Herausforderungen.

Gleichzeitig erwarten Kunden bei Reklamationen, Materialvergleichen oder Entwicklungsprojekten schnelle und belastbare Antworten.

Mit der Raman-Spektroskopie verfügen wir nun über eine zusätzliche Methode, um genau solche Fragestellungen noch gezielter zu bearbeiten.

Wenn Mikrometer entscheidend sind

Eine besondere Stärke der Raman-Spektroskopie liegt in ihrer hohen räumlichen Auflösung. Dadurch können selbst kleinste Strukturen oder Partikel untersucht werden, die mit bloßem Auge kaum wahrnehmbar sind. Häufig ist dabei nur eine minimale oder sogar keine Probenvorbereitung erforderlich.

Für unsere Kunden bedeutet das:

  • Mehr Informationen aus kleinsten Probenmengen
  • Zusätzliche Sicherheit bei Materialidentifikationen
  • Schnellere Ursachenanalysen bei Auffälligkeiten
  • Ergänzende Erkenntnisse bei Entwicklungsprojekten

Raman und FTIR: Gemeinsam stärker

Die Infrarotspektroskopie (FTIR) gehört seit vielen Jahren zu den etablierten Werkzeugen der Materialcharakterisierung bei Innoform. Die Raman-Spektroskopie ersetzt diese Methode nicht, sondern ergänzt sie.

Beide Verfahren betrachten Materialien aus unterschiedlichen analytischen Blickwinkeln. Was das eine Verfahren besonders gut erkennt, kann durch das andere häufig bestätigt oder ergänzt werden. Die Kombination beider Methoden führt deshalb oft zu einer deutlich höheren Identifikationssicherheit.

Wo die neue Methode zum Einsatz kommt

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Dazu gehören unter anderem:

Insbesondere bei komplexen Fragestellungen, bei denen mehrere analytische Verfahren kombiniert werden müssen, liefert die Raman-Spektroskopie häufig entscheidende Zusatzinformationen.

Ein weiterer Baustein für fundierte Antworten

Materialien werden immer komplexer. Entsprechend steigen auch die Anforderungen an ihre Untersuchung. Mit der Einführung der Raman-Spektroskopie erweitert Innoform seine analytischen Möglichkeiten um ein leistungsfähiges Verfahren, das die bestehende Methodenlandschaft sinnvoll ergänzt.

Oder anders gesagt: Wenn eine Probe Fragen aufwirft, haben wir jetzt eine weitere Möglichkeit, Antworten zu finden.

Sie stehen vor einer materialanalytischen Herausforderung? Sprechen Sie uns an. Gemeinsam finden wir den passenden analytischen Ansatz für Ihre Fragestellung.

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Quadratisches Beitragsbild: Neu bei Innoform – Raman-Spektroskopie mit Laserstrahl auf Verbundfolie und Spektrum