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PPWR/ Recycling

Wasserdampfdurchlässigkeit (WDD) / Sd- Wert (wasserdampf-diffusionsäquivalente Luftschichtdicke)

Bestimmung des Sd-Wertes nach der gravimetrischen Methode an diffusionsoffenen und diffusionsbremsenden Materialien mit Sd-Werten von ca. 0,03- 10 m (entspricht je nach Material und Prüfbedingungen einer WDD von ca. 4- 800 g/(m²xd)) als 5-fach Bestimmung. Für diffusionshemmende, diffusionssperrende und diffusionsdichte Materialien mit Sd-Werten von ca. 10- >1500 m (entspricht je nach Material und Prüfbedingungen einer WDD von ca. 0,005- 125 g/(m²xd)) empfehlen wir das schnellere und kostengünstigere Elektrolyseverfahren (dann abweichend zur Norm als Doppelbestimmung).

Kurz erklärt — KI-generiert

Bei der Prüfung der Wasserdampfdurchlässigkeit wird gemessen, wie viel Wasserdampf innerhalb eines definierten Zeitraums durch eine Verpackungsfolie hindurchtritt. Je nach Materialbeschaffenheit nutzen wir hierfür entweder ein gravimetrisches Verfahren, bei dem die Gewichtszunahme eines Trockenmittels bestimmt wird, oder ein schnelleres Elektrolyseverfahren.

Der resultierende Sd-Wert gibt an, wie dick eine ruhende Luftschicht sein müsste, um den gleichen Widerstand gegen Wasserdampf zu bieten wie das geprüfte Material. Verpackungsentwickler nutzen diesen Wert, um die Schutzwirkung einer Folie gegenüber Feuchtigkeit zu bewerten und die Haltbarkeit sowie Qualität der verpackten Produkte sicherzustellen.

Text ist KI-generiert; Grundlage sind von Innoform kuratierte und geprüfte Prüfdaten.

Prüfmethodengruppe: Permeation

Normen:
  • DIN EN 1931 (2001-03) Abdichtungsbahnen - Bitumen-, Kunststoff- und Elastomerbahnen für Dachabdichtungen - Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit
  • DIN 53122-1 (2001-08) Prüfung von Kunststoff-Folien, Elastomerfolien, Papier, Pappe und anderen Flächengebilden, Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit, Teil 1: Gravimetrisches Verfahren
  • DIN EN ISO 12572 (2025-03) Wärme- und feuchtetechnisches Verhalten von Baustoffen und Bauprodukten – Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit – Verfahren mit einem Prüfgefäß
  • DIN EN ISO 15106-3 (2005-05) Kunststoffe - Folien und Flächengebilde - Bestimmung der Wasserdampfdurchlässigkeit - Teil 3: Elektrolytnachweis-Sensorverfahren

Erforderliche Probenmenge: optimal: 5 DIN A 4 Bögen ohne Falten, Knicke oder andere Beschädigungen

Standardprüfungen

WDD/ Sd-Wert diffusionsoffene Materialien nach DIN EN ISO 12572 Klima B (23°C, 85% r.F. zu 0% r.F.) als Fünffachbestimmung

Spezifische Norm: DIN EN ISO 12572

Bestimmung des Sd-Werts (wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke) von Baustoffen und Bauprodukten, die als : diffusionsoffene (atmende) Materialien verwendet werden, gravimetrische Messung nach DIN EN ISO 12572/ DIN EN 12086 (geeignet für Sd-Werte im Bereich von ca. 1 - 100 m).

Dampfsperre Sd-Wert nach DIN EN 1931 (23°C, 75% r.F. zu 0% r.F.) als Doppelbestimmung

Spezifische Norm: DIN EN 1931

Bestimmung des Sd-Werts (wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke) von Baustoffen und Bauprodukten, die als Dampfbremsen bzw. Dampfsperren verwendet werden, elektrolytische Messung nach ISO 15106-3 (geeignet für Sd-Werte im Bereich von ca. 50 - >1500 m).