Schlagfestigkeit nach dem Fallhammerverfahren- Durchstoßversuch mit elektronischer Messwerterfassung
Schlagfestigkeitsprüfung im Fallwerk, Prüfgeschwindigkeit ca. 4,4 m/s, zur Simulation schlagartiger Beanspruchungen ähnlich der Prüfung der Methode nach dem Fallhammerverfahren (Dart Drop). Im Gegensatz zum Dart Drop- Versuch erfolgt die Ermittlung des Kennwertes elektronisch durch einen Piezokraftaufnehmer im Fallbolzen sowie eine Lichtschranke zur Wegmessung und nicht durch iterative Variation der Aufprallmasse (Eingrenzungsverfahren). Daher erhält man neben der Schädigungskraft auch Ergebnisse zur Verformung bis zum Bruch resp. zur Schädigungsarbeit. Eine ältere Methode nach Vorgaben des Fraunhofer Institutes für Verfahrenstechnik und Verpackung erlaubt zudem eine Prüfung von Seitenfalzen auf Vorschädigung.
Kurz erklärt — KI-generiert
Bei dieser Prüfung wird die Widerstandsfähigkeit von flexiblen Verpackungsfolien gegen schlagartige mechanische Belastungen ermittelt, indem ein Fallbolzen mit definierter Geschwindigkeit auf die Folienprobe trifft. Im Gegensatz zu klassischen Fallhammer-Methoden erfassen elektronische Sensoren dabei kontinuierlich die wirkende Kraft und den Verformungsweg bis zum Durchstoß der Probe.
Die Messwerte liefern detaillierte Informationen über die maximale Schädigungskraft, die Verformbarkeit und die aufgenommene Energie bis zum Versagen des Materials. Diese Daten helfen Verpackungsentwicklern dabei, die Robustheit von Folien für Transport und Lagerung präzise zu bewerten und gezielt zu optimieren, insbesondere auch im Hinblick auf die Stabilität von Falzkanten.
Text ist KI-generiert; Grundlage sind von Innoform kuratierte und geprüfte Prüfdaten.
Standardprüfungen
Durchstoßversuch mit elektronischer Messwerterfassung an flächigen Materialien (ohne Falze, etc.)
Spezifische Norm: DIN ISO 7765-2
Schlagfestigkeitsprüfung im Fallwerk, Prüfgeschwindigkeit ca. 4,4 m/s, zur Simulation schlagartiger Beanspruchungen ähnlich der Prüfung der Methode nach dem Fallhammerverfahren (Dart Drop). Im Gegensatz zum Dart Drop- Versuch erfolgt die Ermittlung des Kennwertes elektronisch durch einen Piezokraftaufnehmer im Fallbolzen sowie eine Lichtschranke zur Wegmessung und nicht durch iterative Variation der Aufprallmasse (Eingrenzungsverfahren). Daher erhält man neben der Schädigungskraft auch Ergebnisse zur Verformung bis zum Bruch resp. zur Schädigungsarbeit. Eine ältere Methode nach Vorgaben des Fraunhofer Institutes für Verfahrenstechnik und Verpackung erlaubt zudem eine Prüfung von Seitenfalzen auf Vorschädigung.
Durchstoßversuch mit elektronischer Messwerterfassung an Falzkanten
Spezifische Norm: FhG Merkblatt 6 Teil 2 Blatt 2 (zurückgezogen)
Der Versuch wird an beiden Falzkanten (links und rechts) durchgeführt. Der Durchstoß erfolgt in einem vorgegebenen Abstand x der Falzkante von der Probenmitte, also neben der Falzkante. Der Wert x ist abhängig von der an der Fläche des Materials ohne Falz gemessenen Schädigungsverformung.