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charaktersierung

Mechanische Eigenschaften

Permeation

PPWR/ Recycling

Druckfarben und Lacke - Echtheit;Eignungstests, Beständigkeit, Alkali- Heißbeständigkeit

Die Prüfungen können an Bedruckungen, Lackierungen auf flexiblen Substraten, wie Folien oder Papier, durchgeführt werden. Wir können hier die Eignung und Widerstandfähigkeit gegen verschiedenste Umwelteinflüsse, Lebensmittelechtheit, Chemikalien, Echtheiten, Ausbluten, Tiefgefrieren, Sterilisation, Pasteurisation, Kratzen, Knicken, etc. prüfen. Wenn ihre spezielle Anforderung hier noch nicht genannt ist, sprechen sie uns gerne an.

Prüfmethodengruppe: Mechanische Eigenschaften

Normen:
  • Sun Chemical Hartmann PV 16 (11/2002) Bestimmung der Tiefgefrierbeständigkeit
  • ISO 12632 (2015-12-15) Drucktechnik - Druckfarben, Papier und Etiketten_Anforderungen an die Durchdringung und Beständigkeit heißer Alkalien
  • Sun Chemical Hartmann PV 03/03.1 (11/2002) Bestimmung der Knitterfestigkeit bzw. Naßknitterfestigkeit
  • ISO 2836 (2021-05) Drucktechnik- Drucke und Druckfarben- Bewertung der Beständigkeit von Drucken gegen verschiedene Medien
  • DIN EN ISO 105-A03 (2020-02) Farbechtheitsprüfungen - Teil A03: Graumaßstab zur Bewertung des Anblutens
  • DIN 16524-5 (2012-06) Prüfung von Drucken und Druckfarben der Drucktechnik – Widerstandsfähigkeit gegen verschiedene physikalische und chemische Einflüsse – Teil 5: Autoklaven-Sterilisierbeständigkeit

Erforderliche Probenmenge: Muster über gesamte Materialbreite, Länge min.: 5 Rapporte

Standardprüfungen

Knitterfestigkeit

Spezifische Norm: PV 03/ PV 03.1 SunChemical- Hartmann Druckfarben

Prüfung der Probe auf Knitterfestigkeit trocken oder nach Lagerung in Medium, z.B. Wasser oder anderem, unter vorgegebener Temperatur über eine definierte Zeitdauer.

Ausblutechtheit

Spezifische Norm: ISO 2836

Mit dieser Prüfmethode wird die Beständigkeit/ Farbechtheit einer Bedruckung, Lackierung gegenüber festen Materialien/ Medien geprüft, die ein Ausbluten (Farbübertrag) verursachen können. Bei den festen Medien kann es sich z.B. um Lebensmittel wie Käse oder Fleisch, technische Produkte wie Wachse, weichmacherhaltige Kunststoffe oder Naturmaterialien handeln. Die Bedruckung/ Lackierung wird mit dem festen Medium in Kontakt gebracht und nach einer festgelegten Zeit unter vorgegebenen Kontaktbedingungen eine Prüfung des Mediums und der Prüfoberfläche auf Farbveränderungen durchgeführt.

Tiefgefrierbeständigkeit

Spezifische Norm: Sun Chemical Hartmann PV 16

Die Probe wird mit Wasser benetzt, bei -20 °C über min 2 h eingefroren und anschließend auf Knitterfestigkeit geprüft.

Medienbeständigkeit 1- Eintauchverfahren (für Lösemittel und andere flüchtige Medien)

Spezifische Norm: ISO 2836

Mit dieser Prüfmethode wird die Beständigkeit einer Bedruckung, Lackierung gegenüber der Einwirkung flüchtiger Medien wie Lösemitteln, lösemittelhaltigen Reinigungsmitteln, Benzin etc. geprüft. Das bedruckte bzw. lackierte Material wird in das flüssige Medium getaucht und nach einer festgelegten Zeit unter vorgegebenen Bedingungen (Sicherheitsvorschriften sind bei brennbaren und leicht entzündlichen Medien zu beachten) auf Veränderungen der Druckoberfläche bzw. Farbveränderungen des Mediums überprüft.

Sterilisationsbeständigkeit 121°C/ 30 min

Spezifische Norm: DIN 16524-5

Mit dieser Methode wird die Beständigkeit einer Bedruckung, Lackierung gegenüber einer Dampfsterilisation (oder auf Wunsch Vollwassersterilisation) bei Tmax =121 °C über 30 min geprüft.

Sterilisationsbeständigkeit 130°C/ 30 min

Spezifische Norm: DIN 16524-5

Mit dieser Methode wird die Beständigkeit einer Bedruckung, Lackierung gegenüber einer Dampfsterilisation (oder auf Wunsch Vollwassersterilisation) bei Tmax =130 °C über 30 min geprüft.

Medienbeständigkeit 2- (für nichtflüchtige Flüssigkeiten wie Säuren, Laugen, Flüssigseifen, Detergentien, etc.)

Spezifische Norm: ISO 2836

Mit dieser Prüfmethode wird die Beständigkeit einer Bedruckung, Lackierung gegenüber nichtflüchtigen, flüssigen Medien geprüft. Dabei wird die bedruckte bzw. lackierte Oberfläche mit einem mediengetränkten Filterpapier in Kontakt gebracht und diese Kombination zwischen beschwerten Glasplatten gelagert.

Alkali Heißbeständigkeit- Beständigkeit gegen heiße Natronlauge (z.B. für Etikettenmaterialien)

Spezifische Norm: ISO 12632

Eine bestimmte Fläche des bedruckten (Etiketten -) Materials wird in 2,5 % iger (m/m) Natronlauge bei 85 °C über 20 min mit 250 U/ min gequirlt. Die Bewertung umfasst die Inspektion der Oberfläche des (Etiketten-) Materials [Trennung der Schichten (Farbe und Papier), Farbveränderungen] und die Farbe der Lösung. Bei Vergleichsprüfungen muss die Farbschichtdicke der Probedrucke vergleichbar sein, z.B. mit gedruckten Etiketten.