Kategorie: Neuigkeiten

Neuigketien aus der Verpackungswelt und Innoform

  • Mit Recycling Energie sparen?!

    Mit Recycling Energie sparen?!

    Swiss Recycling legt Leistungsbericht 2015 vor: Recyclingsystem kompensiert den Wohnenergiebedarf von knapp 790.000 Einwohnern.
    Man kann darüber denken wie man will. Doch Energiegewinnung und vor allem Einsparung ist sicher besser als das, was unsere Großeltern mit dem Müll getan haben, auch wenn es damals noch wesentlich weniger Müllaufkommen gab. Und genau hier steckt großes Potenzial für Folienhersteller und –Experten.
    Auch wenn es in diesem Bericht nicht um Folienverpackungen geht, zeigt eer doch das Potenzial des Recyclings auf.
    Zur Meldung

  • Protokoll  der 13. Sitzung der BfR-Kommission

    Protokoll der 13. Sitzung der BfR-Kommission

    Lesen Sie im Protokoll u.a.:
    “…Die fachliche Diskussion zur Druckfarbenverordnung ist abgeschlossen. Die bestehende
    Positivliste wird weiter ergänzt. Die Verordnung befindet sich in der Endabstimmung in
    Hinblick auf die Notifizierung…” http://www.bfr.bund.de/cm/343/13-sitzung-der-bfr-kommission-fuer-bedarfsgegenstaende.pdf

  • DIN-Innovationspreis 2015:  „Bestimmung von Öffnungskräften an peelbaren Verpackungen“

    DIN-Innovationspreis 2015: „Bestimmung von Öffnungskräften an peelbaren Verpackungen“

    Der vom Fraunhofer IVV Dresden eingereichte Beitrag zur „DIN 55409: Bestimmung von Öffnungskräften an peelbaren Verpackungen“ wird mit dem DIN-Innovationspreis 2015 ausgezeichnet. Mehr dazu hier: http://verpacken-aktuell.de/artikel/2015/3/4/din-innovationspreis-2015-fur-das-normungsprojekt-bestimmung-von-offnungskraften-peelbaren-verpackungen/
    Ein wertvoller Beitrag zur Quantifizierung der Öffnungskräfte auch von Folienverpackungen.

  • Mechanische Folienprüfungen – Theorie und Praxis

    Mechanische Folienprüfungen – Theorie und Praxis

    Dieser Workshop ist einer der Bestseller unter den Innoform-Seminaren und ein MUSS für jeden Mitarbeiter, der mit Folien und Folienverpackungen sowie allen gängigen Zug-/DruckprüfmaschinenDart Drop zu tun hat. Es wird das notwendige Hintergrundwissen für die Betrachtung von Spezifikationen und Datenblättern vermittelt, so dass die Teilnehmer auch ohne Prüfpraxis die Kennwerte der einzelnen Prüfungen besser verstehen.

    Nach einem kurzen Überblick zur Normung in Deutschland und Beispielen nationaler und internationaler Normungsinstitutionen wird anhand einer Innoform-Prüfvorschrift gezeigt, wie eine Norm in werksinterne Prüfanweisungen umgesetzt werden kann.

    Grundbegriffe der statistischen Auswertung wie Normalverteilung, Mittelwert, Standardabweichung und Cp und Cpk Wert und ihre Bedeutung für die Prüfpraxis werden besprochen. Präzision

    Im praktischen Teil im Labor erfahren die Teilnehmer, wie die gängigen Folienprüfungen vorbereitet und durchgeführt werden:

    Zugversuch-Probekörper

    • Verbundhaftungsprüfung nach DIN 53 357v
    • COF-Messung nach DIN EN ISO 8295 früher DIN 53376
    • Siegelnahtprüfung
    • Zugprüfung nach DIN EN ISO 527 / ASTM D 882
    • Durch-/Weiterreißwiderstandsprüfung
    Elmendorf-Probenform

    Durchstossprüfung

    Nach dem Kurs können die Teilnehmer mechanische Prüfungen sicher und selbstständig durchführen, Werte beurteilen und Proben normgerecht vorbereiten. Praktikern bietet dieser Workshop den Austausch von Erfahrungen.

  • Grundlagen der Kunststoff-Verpackungsfolien

    Grundlagen der Kunststoff-Verpackungsfolien

    Mit diesem Seminar bietet Innoform seit Jahren einen echten Crash-Kurs an. In 2 Tagen erfahren die Teilnehmer alles über die gesamte Herstellungskette von Folienverpackungen und über ihre Einsatzgebiete. Viele Quereinsteiger in der Verpackungsindustrie müssen sich in kurzer Zeit einen umfassenden Überblick über verschiedene Systeme und Verfahren bei der Folienherstellung und –verarbeitung verschaffen. Genau das liefert dieses Seminar: Bestimmte Eigenschaften lassen sich durch Gesetzmäßigkeiten herleiten; einfach chemische Gegebenheiten der Kunststoffe werden auch Einsteigern nahe gebracht, um später in der Praxis viele Phänomene theoretisch begreifen zu können.

    PE-HD
    PE-HD

    PE-LD
    PE-LD

    PE-LLD
    PE-LLD

    Nicht nur die Chemie hat einen Einfluss auf die Folienqualität, sondern auch die Folienherstellung: Die drei Verfahren Kalandrieren (Haupteinsatzgebiet PVC) sowie Blas- und Gießfolienherstellung werden intensiv vorgestellt. Insbesondere der Einfluss der Verfahren auf Mechanik, Optik und Preis wird diskutiert. ExtruderIn diesem Kurs erfahren die Teilnehmer, welche Kriterien bei der Folienherstellung, Verarbeitung und Anwendung  für das reibungslose Abpacken Folienherstellung_I_GF_02auf verschiedenen Systemen berücksichtigt werden müssen. Dieser Kurs eignet sich für Kaufleute und Techniker. Unterschiedliche Anforderungen und Ansprüche beider Teilnehmergruppen bringen in zahlreichen Diskussionen die typische Dynamik.

  • Änderung der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 verfügbar

    Änderung der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 verfügbar

    VERORDNUNG (EU) 2015/174 DER KOMMISSION vom 5. Februar 2015

    Um den Verwaltungsaufwand für die Unternehmer zu begrenzen, dürfen Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die den vor dem 26. Februar 2015 geltenden Anforderungen der Verordnung (EU) Nr. 10/2011 genügen, bis zum 26. Februar 2016 in Verkehr gebracht werden. Diese Materialien und Gegenstände aus Kunststoff dürfen nach dem genannten Datum bis zum Abbau der Bestände in Verkehr bleiben.

    Die Anpassungen betrifft in erster Linie die Unionsliste in der Tabelle 1 des Anhang 1. Es wurden 6 neue Stoffe ergänzt, 1 Stoff gestrichen und bei 10 Stoffen Beschränkungen oder Spezifikationen geändert.

    http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32015R0174&qid=1423650785084&from=DE

  • Neues Folienportal: Rollenboerse.net

    Neues Folienportal: Rollenboerse.net

    Immer kürzere Lieferzeiten und reduzierte Bestelllosgrößen sind nur zwei Herausforderungen, denen sich Folienverarbeiter und die Lebensmittel verpackende Industrie stellen müssen. Die Vorlieferanten können diese Wünsche allerdings häufig gar nicht oder nur in Teilen erfüllen.

    Die Folge ist, dass Folienverarbeiter und Verpacker sich große Folienmengen ans Lager legen müssen, um Mindestmengen und kurze Reaktionszeiten realisieren zu können. Wenn der Kunde nicht noch einmal bestellt oder den Folientyp ändert, bleibt die nicht benötigte Menge am Lager stehen.

    Während bei dem einen Folienverarbeiter nicht mehr benötigte Folienrollen vorrätig sind, kann ein Wettbewerber einen Auftrag für genau den gleichen Folientyp nicht annehmen, weil die Beschaffungszeiten zu lang oder die Bedarfsmengen zu klein sind. Keiner will sich in die Karten gucken lassen, aber beide wären froh, wenn sie (anonym) voneinander wüssten.

    Hier schafft das Folienportal www.rollenboerse.net Transparenz und vermittelt zwischen Angebot und Nachfrage von standardisierten Verpackungsfolien wie z.B. OPP oder PET: „Das Konzept soll dazu beitragen, die Anforderungen des Handels nach schnellen Lieferzeiten bei gleichzeitig reduzierten Liefermengen zu erfüllen“, betont Geschäftsführer Henrik Annighöfer.

    Und so funktioniert es:

    Folienanbieter registrieren sich auf www.rollenboerse.net und erhalten per E-Mail einen Lieferantenfragebogen, der Einzelheiten u.a. zum Qualitätsmanagementsystem abfragt. So ist gewährleistet, dass nach allgemein üblichem Standard gearbeitet wird. Die Einsendung von Hygienezertifikaten unterstreicht zusätzlich die Kompetenz und das Sicherheitsbestreben des Anbieters und erhöht die Chancen auf einen schnellen Verkauf. Wird der Fragebogen beantwortet, wird das Konto freigeschaltet und der Anbieter kann seine Folien in das Portal einstellen und zum Verkauf anbieten. Dabei ist die Angabe von Stammdaten wie Folientyp, Abmessung, Menge etc. erforderlich. Technische Datenblätter können ebenfalls eingefügt werden.

    Folieninteressenten können auf www.rollenboerse.net sowohl nach Folienkategorie als auch nach Rohfolienhersteller und Folientyp filtern oder direkt suchen. Ist der richtige Folientyp gefunden, übernimmt www.rollenboerse.net die komplette Abwicklung vom Transport bis zur Rechnungslegung. Folienanbieter und Folienkunde bleiben dabei anonym. Beide benötigen zwar Hilfe, wollen sich aber zugleich nicht outen. Und genau hier hilft die rollenbörse.

    Rollenbörse GmbH
    Bundesstraße 4-24
    24582 Mühbrook

    Telefon: +49 (0) 4322 75 01 73
    Telefax: -49 (0) 4322 75 01 74
    www.rollenboerse.net
    E-Mail: info@rollenboerse.net
    Geschäftsführer: Henrik Annighöfer

     

  • Neuer Entwurf der Druckfarbenverordnung verfügbar

    Neuer Entwurf der Druckfarbenverordnung verfügbar

    Nun ist ein neuer Entwurf der viel diskutierten „Druckfarbenverordnung online verfügbar. Unter diesem Link ist das Dokument mit dem Titel: Einundzwanzigste Verordnung zur Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung in deutscher Sprache abrufbar.

  • Kein Gesundheitsrisiko für Verbraucher durch Bisphenol A?!

    Kein Gesundheitsrisiko für Verbraucher durch Bisphenol A?!

    Die efsa (European Food Safety Authority) veröffentlichte am 21. Janur 2015 unter: http://www.efsa.europa.eu/en/press/news/150121.htm eine Artikel indem beschreiben wird, dass bisherige Untersuchungsergebnisse von offizieller Stelle keine Gesundheitsrisiken für Menschen bestehen, wenn man die Aufnahme des Stoffes aus einer Kombination von üblichen Quellen zugrunde legt (Kosmetik, Staub, Nahrungsmittel…). Dennoch ist der aktualisierte Grenzwerte (TDI=tolerable daily intake) auf 4 µg/kg of bw/day (µg/Kg Körpergewicht/Tag) von 50 µg/kg of bw/day reduziert worden, um ausreichend Sicherheitsreserve bis zum Abschluss von Langzeitstudien zu gewährleisten.

  • NIAS (non intentionally added substances oder nicht absichtlich zugesetzte Stoffen) in Lebensmittelverpackungen

    NIAS (non intentionally added substances oder nicht absichtlich zugesetzte Stoffen) in Lebensmittelverpackungen

    Substanzen, die bei der Herstellung von Materialien und Gegenständen aus Kunststoff verwendet werden, können Verunreinigungen oder Abbauprodukte enthalten. Diese Verunreinigungen gelangen bei der Herstellung zusammen mit dem Stoff unbeabsichtigt in das Kunststoffmaterial (unbeabsichtigt eingebrachter Stoff — non-intentionally added substance, NIAS). Die eingesetzten Substanzen müssen über eine technische Qualität und Reinheit verfügen, die für die vorhersehbare Verwendung der Materialien geeignet ist. Daher sollten Verunreinigungen, die relevant für die Konformitätsbeurteilung sind, in den Konformitätserklärungen und Spezifikationen angegeben werden.

    Was kann ich tun, wenn mein Lieferant keine Angaben zu NIAS macht?

    Die Prozesskette zur Fertigung von Verpackungsmaterialien oder Bedarfsgegenstände kann mitunter sehr lang sein. Daher sollten die Informationen zu diesen Stoffen auch innerhalb der Kette weiter gegeben werden. Werden keine Angaben zu NIAS gemacht, kann das einerseits bedeuten, dass keine unbeabsichtigt eingebrachten Stoffe vorhanden sind, aber auch, dass ihr Lieferant selbst keine Kenntnis über diese Stoffe hat. Um einzuschätzen zu können, ob unbeabsichtigt eingebrachte Stoffe oder Abbauprodukte migrieren können, sind Migrationsscreenings eine Möglichkeit um sich dieser Thematik zu nähern.

    Welche Mengen sind relevant?

    Leider gibt es hierzu noch keine klare Vorgehensweise. Im „The Exposure Matrix Project“ der Plastics Europe, EuPC, FPE und CeficFCA wurde ein „level of interest“ (LOI) vorgestellt, ein berechneter Wert basierend auf Expositionsdaten (Studien zur tägliche Nahrungsaufnahme, unterteilt nach Lebensmittelgruppen und Verpackungsarten) für unterschiedliche Verpackungsmaterialien, oberhalb dessen eine Bewertung erforderlich ist. Alternativ kann eine Orientierung am Grenzwert für nicht beurteilte Stoffe hinter einer funktionellen Barriere von 10 µg/kg Lebensmittel (10 ppb) erfolgen. Bei Anwendung eines Oberflächen/Volumen-Verhältnisses von 6 dm²/kg Lebensmittel wären das ca. 1,3 µg/dm² Verpackungsmaterial.

    Welche Maßnahmen sind daraus abzuleiten?

    Stoffe oberhalb des LOI bzw. der 10 ppb müssen zunächst eindeutig identifiziert werden. Wenn es sich um Abbauprodukte eines Inhaltsstoffes handelt, ist das nicht einfach, da z.B. Standards zur Identifizierung der Substanzen fehlen können. Dann kann nur auf Basis des Massenspektrums in Verbindung mit Kenntnissen über die eingesetzten Inhaltsstoffe auf die Substanz geschlossen werden. Ggf. sind zusätzlich toxikologische Bewertungen erforderlich.

    Haben Sie Interesse an Migrationsscreenings, rufen Sie mich gerne einmal an +49 441 9498614!

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