Auch für BOBST erscheint es nicht sinnvoll, eine eigene Cloud aufzubauen. Deshalb nutzt BOBST die Microsoft AZURE Cloud für das eigene Datenhosting. Die erste Frage vor der Installation einer Maschine lautet heute: Welche IP bekommt die Maschine? Eine Druck- oder Weiterverarbeitungsmaschine gibt es nur noch mit Cloud-Anbindung und Fernwartung von BOBST. Dafür gibt es gute Gründe. Daten werden für den Kunden gesammelt, Auswertungen können vom Kunden selbst durchgeführt und optimiert werden – und das in einer vertrauten Microsoft-Umgebung.
Datensicherheit, Verfügbarkeit und Produktionsoptimierung sind die treibenden Kräfte. Damit sinken auch Widerstände und Bedenken bei Kunden und Anwendern.
Kategorie: DE
Sprachwahl DE für z.B. MailPoet
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Die Cloud gehört zur Flexpackmaschine dazu, sagt Manfred Bauer
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Flexpack-Branchentreff – 20. Inno-Meeting 2023
Innoform veranstaltet am Donnerstag, 9. / Freitag, 10. Februar 2023 das 20. Inno-Meeting – das jährliche Branchentreffen für Folienverpackungshersteller, ihre Kunden und Lieferanten. Das Motto in diesem Jahr lautet Alles im Kreis und digital?!
Neben den Anstrengungen, die Kreislaufwirtschaft mit Folienverpackungen zu ermöglichen, drängt ein zweiter Mega-Trend ins Bewusstsein der Entscheider von Folienherstellern und Abpackern gleichermaßen – die Digitalisierung. Spannend wird es, wenn beides zusammen gedacht wird.
Da die Anzahl der Teilnehmer auf 160 vor Ort beschränkt ist, wird zusätzlich ein kostenpflichtiger Livestream angeboten. Neu ist auch die Möglichkeit der Table-Top Ausstellung – live und im Livestream. Netzwerkmöglichkeiten zwischen Vor-Ort-Teilnehmern, Ausstellern und Livestream-Teilnehmern werden durch die neue Event-Plattform ermöglicht.

Inhalt der Veranstaltung
Flexible Verpackungen bieten viele Funktionen in dünnsten Schichten. Aber welche benötigt man wirklich im Detail, und wie erzeuge ich optimal welche Eigenschaften? Welche Trends drängen Flexpack-Entwickler und Markeninhaber? Wie entwickelt sich das Image der Folienverpackungen beim Verbraucher, und welche Rolle kann die Folien herstellende Industrie dabei spielen?
Seit Jahren dreht sich alles um Kreislaufwirtschaft – das ist gut. Doch alle anderen Features von Verpackungen entwickeln sich auch weiter. Neu ist dabei, vom Ende her zu denken und die Verwertung an den Anfang der Überlegungen zu bringen.
Ohne Glanz, Transparenz, Lichtschutz, Barriere, Bedruckbarkeit, Easy-Opening oder auch Robustheit aus dem Blickfeld zu verlieren, versuchen viele, Flexpack neu zu denken.
Wann sprechen unsere Verpackungen zu uns? Und welche weiteren digitalen Dienste übernehmen demnächst Codes auf Verpackungen? Welche Fortschritte und Verbreitung zeigt der Digitaldruck? Was macht Cradle2Cradle mit Druckfarben-Herstellern, und warum ist Nachhaltigkeit langfristig effizient? Wie digital sind eigentlich heute Veredelungsmaschinen?
Wie verändert virtuelle Realität (VR) die Flexible Verpackung der Zukunft? Kommt das Metaversum auch in die Verpackungsdruckereien und Extrusionsbetriebe? Wie wird die Digitalisierung und wie die Kreislaufwirtschaft Verpackungen verändern?Und dann fragen wir uns noch, was eigentlich Bio-Ökonomie und neue Geschäftsmodelle an Impulsen für Folienveredler bringen können. Diskutieren Sie mit und profitieren Sie von den einzigartigen Teilnehmer*innen, Vorträgen und Referent*innen des 20. Inno-Meetings in Osnabrück.
Weitere Informationen, Anfragen zu Ausstell-Möglichkeiten und Teilnehmer-Registrierungen sind unter http://im.innoform.de möglich.
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Inno-Meeting Europe und FPE
Guido Aufdemkamp teilt seine Motivation als Managing Director von Flexible Packaging Europe FPE, warum Kooperation und europäische Inno-Meetings wichtig sind. “Die Flexpack-Branche ist europäisch und wird zunehmend global” – ist dabei ein Statement.
Das nächste Inno-Meeting in deutscher Sprache findet am 09./10. Februar 2023 in Osnabrück statt. Info und Anmeldung unter http://im.innoform.de
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Leitlinien zum Rezyklateinsatz bei Lebensmittelverpackungen
Verbände drängen auf Freigabe von Rezyklaten im direkten Kontakt mit Lebensmitteln. Angeblich seien rund 42 % aller Kunststoffverpackungen für die Verpackung von Lebensmitteln bestimmt. Und somit sei der Effekt für eine CO2-Reduktion durch den Einsatz von Rezyklaten für Lebensmittelverpackungen notwendig.
EU-weit gelten seit dem 10. Oktober 2022 neue Regeln für den Einsatz von recycelten Kunststoffen im Kontakt mit Lebensmitteln, z. B. Lebensmittelverpackungen. Zwar gelten bis Mitte 2023 noch gewisse Übergangsfristen, dennoch müssen sich viele Kunststoff-Recycler und -Verarbeiter schon jetzt auf die neuen Vorgaben einstellen. Dabei helfen ihnen gemeinsame Leitlinien der Verbände der kunststoffverarbeitenden Industrie (GKV und seine Trägerverbände) und der Kunststoff-Recycler (BDE, bvse), die heute veröffentlicht wurden.
Der Einsatz von recycelten Kunststoffen stellt einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft dar, denn er verringert CO2-Emissionen bei der Produktherstellung und die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Rezyklate sind auch für Produkte im Kontakt mit Lebensmitteln, z. B. PET-Getränkeflaschen, heute schon unersetzlich und werden immer wichtiger, erläutert Dr. Andreas Bruckschen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BDE e.V.
Mit den Leitlinien wollen Kunststoff-Verbände die Anwendung der neuen Regelungen für Kunststoff- Recycler und -Verarbeiter erleichtern und Mittel und Wege aufzeigen, die teilweise sehr komplizierten Regelungen umzusetzen, erklärt Herbert Snell, Vizepräsident des Fachverbands Kunststoffrecycling im bvse. Gemeinsam appellieren die drei Verbände an die EU-Kommission, ihre Ankündigung umzusetzen und die mittlerweile über 230 als sicher bewerteten PET-Recycling-Verfahren endlich zuzulassen und damit Rechtssicherheit für die Industrie zu schaffen.
Die Broschüre ist kostenfrei abrufbar auf den Seiten der Verbände.
Kontakte für Rückfragen:
Dr. Martin Engelmann, m.engelmann@kunststoffverpackungen.de, Tel.: 06172-9266 76,
Kaiser-Friedrich-Promenade 43, 61348 Bad Homburg -

Inno-Meeting.de und Inno-Talk.de jetzt live
Zwei neue Seiten für mehr Flexpackwissen für Entscheider in zwei Sprachen.
Die Seite www.Inno-Talk.de ist schon seit Beginn 2021 online. Diese wird für die Inno-Talk Events fleißig genutzt und ständig perfektioniert. Bisher gab es über 7000 Registrierungen für den Inno-Talk. Deutschsprachige und Englische Talks wechseln sich ab.
Nun gibt es auch www.Inno-Meeting.de. Warum machen wir das? Inno-Talk und Inno-Meeting werden zukünftig für Supporter und Sponsoren zusammen angeboten. Aber nicht nur das! Teilnehmer genießen nun auch bei den Inno-Meetings die Möglichkeit der Online-Teilnahme. Diese Option heißt bei uns Livestream.

www.inno-talk.de 
www.inno-meeting.de Für beide Web-Seiten nutzen wir die Technologie von www.eveema.com. Diese Technik ermöglicht nicht nur perfekte Live-Video-Streams – das können viele – sondern auch echte Interaktion zwischen Referent*innen und Teilnehmer*innen. Zusätzlich können Livestream-Teilnehmer und Vor-Ort-Präsenz-Teilnehmer untereinander per Privat-Chat Kontakt aufnehmen.
Hilfreich dabei sind nicht nur Teilnehmer-Kontakt-Fotos und Firmenlogos, sondern auch die Live-Suche nach Firmen, Namen, Funktionen, Regionen u.v.m..
Beide Domains sammeln Events gleicher Zielgruppen und bündeln gleiche Formate,
- die kostenlosen Online Inno-Talks, die alle vier Wochen acht Mal jährlich stattfinden und ca. eine Std. live produziert werden, und
- die kostenpflichtigen hybriden Inno-Meetings, die viermal jährlich als Präsenz-Events angeboten werden und zweitägig stattfinden.
So können auch Entscheider der Flexpack Branche, die terminlich eng eingebunden sind, bei Inno-Meetings den Livestream nutzen, um nichts zu verpassen und Kontakte aus der Ferne zu pflegen und Trends live aus erster Hand einordnen zu können.
Alle diejenigen, die sich in den letzten Jahren nach persönlichem Austausch gesehnt haben, können nun wieder vor Ort das typische, kollegiale Innoform Flair genießen. Zudem bieten wir sympathische Rahmenprogramme und exklusive Verpflegung.
Zwischen den Inno-Meetings finden dann die Inno-Talks statt, die in kleineren Sequenzen die großen Inno-Meetings vor- und nachbereiten.
Neu bei diesem Konzept ist das Sponsoring, auf das insbesondere der Inno-Talk angewiesen ist, da die Online-Teilnahme bisher kostenlos angeboten wird. Dies tun wir auch, um die beachtliche Reichweite von jährlich 4000+ Flexpack Fans zu erzielen!
Supporter, egal ob für Inno-Meeting oder Inno-Talk, profitieren von beiden Formaten und können ihre Marke stärken, von besonderen Leistungen wie Lead-Generierung und Zusatzleistungen wie Direktmailings und Fachartikeln profitieren.
Zögern Sie nicht, einen Blick auf das nächste Inno-Meeting in Berlin zu werfen:

www.inno-meeting.de -

Sind wir mit dem mechanischen Recycling richtig unterwegs?
Sie kennen das sicher auch: Der Verpackungsmüll dominiert den Haushaltsabfall. Die Meere scheinen mit Plastikmüll überzulaufen, und Mikroplastik wird mit Plastikverpackungen in Zusammenhang gebracht. Kurzum – wir als Verpackungsindustrie sind für die Plastikkrise verantwortlich.
Bisher lautet der dominierende Leitsatz unserer Industrie ungefähr so:
“Mit dem Ziel eines bestmöglichen Schutzes des Verbrauchers setzt sich die IK für Verpackungen ein…” Hier geht es zur Quelle
oder
“#Nachhaltigkeit oder #Klimaschutz sind kein Naturgesetz. Sie sind das Ergebnis unserer Entscheidungen. Wir Menschen stellen uns dafür die Regeln auf, geben uns Leitplanken und Ziele. Klimawandel oder Klimaschutz – beides ist menschengemacht. Was das für #Kunststoffverpackungen und unseren Umgang mit ihnen bedeutet – darüber hat sich unsere Geschäftsführerin Mara Hancker in einem Beitrag Gedanken gemacht.” Quelle
oder
Das #Recycling von #Kunststoffverpackungen ist nicht wie kürzlich medial behauptet eine Lüge. Quelle
Bezug:
Was dort steht, kann man als richtig ansehen oder als verblendet abtun. Alle diese Zitate eint eines – es bleibt ein bitterer Beigeschmack – auch bei uns, den Akteuren, oder? Woran liegt das?
Kann es sein, dass unser Bauchgefühl dem Alarmismus vieler Medienvertreter und Autoren in renommierten Blättern und Regisseuren bekannter Dokumentationsreihen folgt? Mir geht es seit geraumer Zeit genauso. Und dafür möchte ich gern ein Beispiel teilen.
In unserem Zuhause fließt kein trinkbares Wasser aus dem Hausbrunnen. So haben wir anfangs unseren Trinkwasserbedarf mit Einwegflaschen aus PET aus dem Supermarkt decken müssen. In Spanien gibt es kaum sinnvolle Pfandflaschen-Kreisläufe. Gründe dafür sind die große Fläche Spaniens und die dünne Besiedelung außerhalb der wenigen Ballungszentren. So haben wir uns als Kunststoffverpackungs-abhängige Familie – wir verdienen seit 30 Jahren unseren Lebensunterhalt mit direkten und indirekten Services für diese Industrie – für die “Ideallösung” entschieden, wie die o. g. Zitate vermuten lassen.
Das Titelbild zeigt nun das Aufkommen von Wasserflaschen einer Woche. Das gab uns schon vor Jahren zu denken. So fingen wir an, diese Plastikflaschen aus einer benachbarten Quelle wieder zu befüllen. Doch das führte nun dazu, dass wir fast wöchentlich einmal rund 15 km zur Quelle hin- und zurückfahren mussten. Das quälte unser CO2-Gewissen wegen der Fahrtstrecke, zudem investierten wir jedes Mal 50 Minuten Zeit für Fahrt und Befüllung vor Ort. Auch dort war die Wasserqualität nicht optimal. Im Sommer bildeten sich nach einigen Tagen Algen in den Flaschen, was uns wiederum zum Umdenken zwang.
Nun recherchierten wir nach Wasserfiltern, die gerade in Deutschland im großen Stile angeboten und vertrieben werden. Neben einem Platzhirschen gibt es auch einige Start-up’s, die mit den oben bereits genannten Schlagworten wie Mikroplastik, Hormone, Schwermetelle und Schwebstoffe die Google-Suche treffsicher machte. Wir kauften also einen solchen High-Tech-Filter für Deutschland und scheiterten krachend. Nach 3 Wochen war dieser nämlich verstopft und sollte eigentlich 6 Monate für 29 € reichen. Also wieder nichts gekonnt. Momentan haben wir nun eine Filterkaskade installiert (Sandfilter, Grobfilter, Feinfilter, Start-up-Luxus-Filter…
Das scheint zu klappen und kostet etwa so viel wie die frisch gekauften Einwegflaschen aus dem Supermarkt. Es handelt sich dabei um 3 Einwegfilterkartuschen mit und ohne Aktivkohle. Diese kosten derzeit – so schätze ich – 2,- bis 5,- €/Woche, zzgl. meiner Zeit für Filterwechsel, Rückspülen, Wartung und Erstanschaffung. Das ist vielleicht gar nicht so wesentlich günstiger als das, was ich beim Discounter zahlen würde. Aber dennoch fühle ich mich irgendwie besser dabei.
Heißt das nun, dass wir als Weltbürger auf PET-Flaschen verzichten können, und sollten wir mit dem mechanischen Recycling alle Probleme lösen können? Meine Wasserfilter werden vermutlich nicht recycelt, und Mehrweg-fähig sind sie auch (noch) nicht. Wir stecken in einem Dilemma – wie in so vielen Dingen derzeit.
So kann man nun jedes Lebensmittel und sogar jedes verpackte Gut durchdeklinieren. Aber das führt vermutlich zu nichts.
Lassen Sie uns als Einwegverpackungs-Junkies einmal abseits der eingetretenen Pfade über das nachdenken, was nach den Einwegverpackungen aus Plastik kommt. Vielleicht schaffen wir das nicht heute oder morgen, aber irgendwann werden schlaue Köpfe eine Idee haben, und es könnte uns so ergehen wie der Auto-, Finanz- oder Energiewirtschaft, die plötzlich viele toxische Assets in den Büchern haben. Ich möchte uns Fachleute an der Lösung beteiligen – nicht mehr und nicht weniger – Recycling allein kann nur ein Teil der Lösung werden, denke ich. Etwas anderes zu behaupten, schlägt mir auf den Magen.
Weitere Quellen:
https://shop.rewe.de/c/getraenke-wasser/
https://www.trinkmobil.de/c/wasser/wasser-in-pet-flaschen
https://www.sternefood.de/wasserfilter-fuer-leitungswasser-test/







