Schlagwort: Biopolymere

  • Thema: Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit

    Thema: Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit

    Das bestimmende Thema unserer Zeit ist Nachhaltigkeit. Doch wie wollen wir nachhaltiger verpacken? Da spielt die Kreislaufwirtschaft eine besondere Rolle.

    Kreislaufwirtschaft gibt es lange und für Verpackungen systematisch mindestens seit den frühen 1990er Jahren mit der Einführung des Dualen Systems in Deutschland und anderen, vorwiegend europäischen Ländern.

    Nun werden und wurden Gesetze um Verpackung und Recycling neu formuliert. Wir geben Orientierung – auch zur “Orientierungshilfe“.

    Und das sind einige unserer Webseminare zu dem Thema:

    Biokunststoffe – ein nachhaltiges Verpackungsmaterial für Kreislaufwirtschaft?!

    Wie funktioniert das Recycling von Kunststoffen heute?

    Wie bewertet man die Recyclingfähigkeit von Verpackungen?

    Bio-Abbaubarkeit von Verpackungen prüfen und bewerten

    Präsenzseminar bieten wir dazu auch an:

    Kreislauffähige Folienverpackungen – aber wie?

    Welche Rolle spielen eigentlich Biopolymere in diesem Zusammenhang und was bedeutet der Begriff eigentlich genau?

    Biopolymere für Lebensmittelverpackungen

    Kreislauffähige Verpackungen und Verpackungsgesetz – Neuerungen für mehr Ressourceneffizienz

    Wenn Sie weitere Vorschläge haben, senden Sie diese bitte an coaching@innoform.de.

  • Neue Aufgaben für Barrierefolien

    Neue Aufgaben für Barrierefolien

    Barriere und Verpackung, ein Thema, das wieder mehr in den Focus rückt und Schwerpunkt der Innoform und SKZ Kooperationstagung „Barriere-Verbundfolien – Verbesserte Haltbarkeit von Lebensmitteln“ am 23.09/24.09 2015 in Würzburg ist.

    Auf der diesjährigen Tagung, die 2-jährig stattfindet, dreht sich alles um die Haltbarkeitsverbesserung von Lebensmitteln mittels Barrierefolien.
    Gegenstand der Tagung sind relevante Folien – sowohl mit organischen (Kunststoff-) als auch anorganischen Barriereschichten – die eine Barriere gegen Licht, Wärme, Gase oder zunehmend auch gegen Migration unerwünschter Stoffe aus der Umwelt schaffen.
    Experten aus Lebensmittelproduktion, Folienherstellung und Maschinenbau referieren über Einsatzmöglichkeiten von Barrierefolien.
    Nicht nur die eigentlichen Barrierefolien, deren Herstellung und Verarbeitung sind Thema der Tagung, sondern auch neue Sterilisationsmethoden und deren Einfluss auf Material und Maschine.

    Mit der rasanten Zunahme der industriellen Lebensmittel- und Verpackungsproduktion steigt der Bedarf an Barrierefolien, um das Produkt sicher zum Konsumenten zu bringen, mit wachsendem Umweltbewusstsein und steigenden Rohstoffpreisen verschiebt sich die Verwendung konventioneller Rohstoffe immer mehr in Richtung nachwachsender bzw. biobasierter Rohstoffe. Gleichzeitig rückt eine qualitative und bewusste Ernährung immer mehr in den Vordergrund. Die Verbraucher fordern natürliche und auf ursprüngliche Art und Weise hergestellte Lebensmittel.

    Hier ergibt sich ein neues, spannendes Feld für Barrierefolien – Erhöhung des Verbraucherschutzes durch Barriere gegen alle möglichen, unerwünschten Stoffe. Sei es das viel besprochene Mineralöl aus Zeitschriften in Recyclingkartons, die Geruchsträger, die beim Transport und Lagerung übergehen können oder einfach die unerwünschten Gase z.B. beim Vertrieb an Tankstellen.

    Drei Viertel der Verbraucher legen Wert auf das Recycling der Verpackung. Rund 40 % wollen seriöser über Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit des Produkts und des Verpackungsmaterials informiert werden

    In Forschungsprojekten wird daran gearbeitet, biobasierte Barriereschichten zu entwickeln und die Barriereeigenschaften von Biopolymeren wie z.B. Proteine, Polysaccharide und Lipide für die Anwendung in Lebensmittelverpackungen zu verbessern. Verschiedene Proteine, wie z.B. Molke, Casein, oder Gelatine werden bereits als Rohstoff für Verpackungskonzepte verwendet; Protein basierte Folien und Beschichtungen können durch unterschiedliche Technologien wie Lackieren und Extrusion verarbeitet und hergestellt werden.

    Die Forderung nach ursprünglich hergestellten Lebensmitteln hat Einfluss auf neue Methoden der Haltbarmachung: Frisch und knackig sollen Lebensmittel schmecken, gesund aussehen und sich dann auch noch gut anfühlen. Maschinenbauer, Folienhersteller und Abpacker müssen sich hier neuen Herausforderungen stellen. Was ist bei der Auswahl der Materialen zu berücksichtigen und welchen Einfluss hat diese Methode auf die Füllgüter und das Material?
    Welche Anforderungen ergeben sich für die Materialien? Was muss bei der Entwicklung neuer Maschinenkonzepte berücksichtigt werden und welche Folien kommen zum Einsatz?
    Durch neue Möglichkeiten der (Hochdruck-)Sterilisation bleiben Lebensmittel frisch und knackig, das Risiko einer Verunreinigung durch Mikroorganismen wird auf ein Minimum reduziert, ernährungsphysiologisch wertvolle Inhaltsstoffe wie Enzyme und Aromen bleiben fast unverändert und das bei einer Reduzierung des Energieaufwands im Vergleich zu konventionellen Verfahren wie die thermische Erhitzung.

    Auch für die klassischen Haltbarmachungsverfahren Sterilisation und Pasteurisation sind neue Folien am Markt – auch hier diskutieren Fachleute die neuen, sicheren Folien.

    Neben Haltbarkeit verbessernden Methoden runden neue Entwicklungen in der Maschinenbautechnik zur Folienherstellung ab:

    Wie kann das bestehende Folienspektrum durch die Aufrüstung vorhandener Maschinen erhöht werden? Welche Kosten und Rohstoffeinsparungen ergeben sich daraus? Wie viel nachhaltiger kann das im Vergleich zum Neuinvest sein?

    Zum ersten Mal widmet sich ein Vortrag dem Thema Wärmebarriere mit Folien – hier als Beitrag zum Convenience-Trend, der nach wie vor die Verpackungsbranche in Schwung hält.

    Auf dieser Tagung erfahren die Teilnehmer alles über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Barrierefolientechnologie. Es werden Lösungen für verbesserte Folien und ganze Verpackungssysteme vorgestellt und die neuen wie bekannten Anforderungen an die Barriere im Verarbeitungsprozess detailliert diskutiert.

     

    Weitere Informationen finden Sie unter http://sp.innoform.de

    Innoform Coaching GbR

    Karen van Wüllen
    Stüvestraße 25
    49205 Hasbergen
    Tel.: +49 (0)5405 80767-280
    E-Mail: karen.vanwuellen@innoform.de

  • 3. Fachtagung Biopolymere in Folienanwendungen

    Am 30. und 31. März 2011 findet bereits zum dritten Mal in der Festung Marienberg, Würzburg, die Gemeinschaftsveranstaltung des Süddeutschen Kunststoffzentrums und Innoform Coaching über Biopolymere in Folienanwendungen statt.
    Folienproduzenten und vor allem auch ihre Kunden und Lieferanten erhalten einen aktuellen Überblick über Biopolymere und Biofolien, die tatsächlich in der Praxis eingesetzt werden. Ein wesentlicher Nutzen für die Teilnehmer liegt in der technischen und marktorientierten Darstellung relevanter Polymere. Es werden Verarbeitung und Produkte für Verpackungen und technischen Anwendungen dargestellt. Vom Rohstoff über die Produktion z.B. einer Bio-Stretchfolie über die Bio-Lebensmittelverpackung bis hin zur Frage der Sinnhaftigkeit dieser Bemühungen sprechen 15 hochkarätige Referenten aus der Rohstoff- und Verarbeitungsindustrie.

    Im Detail:
    Jan Switten, Switten SARL gibt zunächst einen Überblick über Polymere im Hinblick auf Nachhaltigkeit. Matthias Giebel, Berndt & Partner GmbH, beleuchtet die Umsetzung von Nachhaltigkeits-Strategien im Verpackungsbereich und die Rolle der Biopolymere. Aus Belgien stellt Eric Maziers von der Firma Futerro die Produkte aus L-Milchsäure und D-Milchsäure, wie: Oligomere, Lactide und PLA, vor. Die Nachhaltigkeitsstrategien für Verpackungsanwendungen der Firma DuPont de Nemours International S.A. werden von Dr. Karlheinz Hausmann vorgestellt. Dass Biofolien über sich hinaus wachsen, erklärt Joachim Janz von Innovia Films (Commercial) Ltd. mit dem Produkt „NatureFlex (Cellulose) in Laminaten“. Weitere Vorträge befassen sich mit der Vermarktung von Bio-Folien: Dr. Kurt Stark, Huhtamaki Forchheim, ZN der Huhtamaki Deutschland GmbH & Co. KG „Neue Möglichkeiten mit BioWare-Folien“ und Stephan Wilkens, alesco GmbH & Co. KG, „Kommerzielle Bio-Folien und deren Herstellung“. Aus der Industrie berichten Frank Ernst von der Firma Taghleef Industries GmbH über NATIVIA – biaxial orientierte PLA-Folie sowie Bernd Dierkes und Michael Beck von Wentus Kunststoff GmbH über ihre Erfahrungen mit Biokunststoffen.

    Der zweite Veranstaltungstag steht im Zeichen der Nachhaltigkeit und Wiederverwertbarkeit von Biofolien. Es berichten: Jöran Reske, ISD INTERSEROH Entsorgungsdienstleistungs GmbH, über „Die Lieferkette der Verpackungsindustrie wird „grün“ – ein Beitrag zum nachhaltigen Konsum“; Markus Schmid vom Fraunhofer Institut Verfahrenstechnik und Verpackung über „Nachhaltige Lebensmittelverpackungen – Aktuelles aus der Forschung zu Biopolymeren in Papier- und Folienanwendungen“, Denise Winkelmann, FKuR Kunststoff GmbH, über „Biokunststoffe – Anwendungen jenseits des Müllbeutels“, Martin Rogall, Cofresco Frischhalteprodukte GmbH & Co.KG, über „Anwendungen für Biofolien – Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung aus Sicht eines Markenanbieters“ und schließlich Uwe Bonten, NGR – Next Generation Recyclingmaschinen, über Recycling von Produktionsabfällen aus biologisch abbaubaren Kunststoffen.

    Details zur Tagung unter: http://bf.innoform.de

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