Konformitäts-
arbeit

Gesamtmigration, Sensorik

Spezifische Migration

Material-
charaktersierung

Mechanische Eigenschaften

Permeation

PPWR/ Recycling

Schlagzugzähigkeit

Bei der Schlagzugzähigkeit handelt es sich um einen Zugversuch mit verhältnismäßig hoher Verformungsgeschwindigkeit. Bekanntlich verhalten sich Werkstoffe bei dynamischen Beanspruchungen gelegentlich spröde, wohingegen sie beim quasistatischen, klassischen Zugversuch plastisch und verformbar wirken können. Dieses kann bei Verpackungsmaterialien und technischen Produkten, z. B. unter Stoß- und Fallbeanspruchung, zu schwer vorhersehbaren Bruchschäden führen.

Prüfmethodengruppe: Mechanische Eigenschaften

Normen:
  • DIN EN ISO 8256 (in Anlehnung) (2024-03) Kunststoffe - Bestimmung der Schlagzugzähigkeit
  • DIN EN ISO 8256 (Anhang A) (2024-03) Kunststoffe - Bestimmung der Schlagzugzähigkeit

Erforderliche Probenmenge: Folienprüfung: Muster über gesamte Materialbreite, Länge min: 0,5 m; Siegelnähte: mindestens 30 cm des zu prüfenden Nahtmaterials

Standardprüfungen

Schlagzugzähigkeit- Folienprüfung

Spezifische Norm: DIN EN ISO 8256 (Anhang A)

Z.B. geeignet zur Überprüfung und zum Vergleich von Thermoformfolien wie PVC, PET und PS- Folien auf Wirksamkeit von Schlagzähkomponenten.

Schlagzugzähigkeit- Siegelnahtprüfung

Spezifische Norm: DIN EN ISO 8256 (in Anlehnung)

Prüfung von Siegelnähten an Beutel und Säcken, die beider Verwendung dynamisch belastet werden, z.B. beim Handling in Verpackungslinien durch Roboter, beim Transport und der Verwendung durch den Endkunden. Besonders geeignet zur Vergleichsprüfung von Materialien zwecks Benchmark und Schadensanalyse. Nicht geeignet für steife Folien.